Die sieben Todsünden im Order Management: Der Albtraum eines jeden Einzelhändlers

29.10.2024

Steven Fockema

Head of International Growth

In der dynamischen Welt des Einzelhandels kann ein starkes Order Management System (OMS) der Schlüssel zum Erfolg sein. Doch überall lauern Gefahren: Fallen Sie nicht den sieben Todsünden des OMS zum Opfer, da sie zu Ineffizienz, unzufriedener Kundschaft und sogar zu finanziellen Verlusten führen. Lassen Sie uns diese Todsünden genauer betrachten und verstehen, welche Schwierigkeiten sie für Ihr Unternehmen bereithalten.

Hochmut

A man is sitting in a chair. He holds a glass of champagne in his hand.

Hochmut macht Händler blind für die Schwächen ihres aktuellen OMS Set ups. Oft hört man: „Das hat vor zwei Jahren super funktioniert…“, aber ein veraltetes System kann mit den heutigen Anforderungen nicht mehr mithalten. Übermäßiges Vertrauen in ein einst erfolgreiches Set up kann wichtige Upgrades verhindern, was zu verpassten Chancen und geringerer Effizienz führt. Einzelhändler müssen mit der Zeit gehen und ihre Strategien ständig überdenken, um sich weiterzuentwickeln und mit den Anforderungen des Marktes Schritt zu halten. 

Habgier

Habgier im OMS-Bereich äußert sich im Verkauf von zu vielen Produkten über verfügbaren Bestand hinaus, weil keine synchronisierten Omnichannel-Daten in Echtzeit vorliegen. Auch überhöhte Preise für die Produkte und den Versand aufgrund schlechter Routing-Optionen frustrieren die Kund:innen und schaden dem Ruf Ihrer Marke. Ein verlässliches Inventory Management, genaue Echtzeitdaten und vollständige Bestandstransparenz sind unerlässlich, um die Fallstricke der Habgier zu vermeiden. 

Wollust

Wollust führt dazu, dass man sich zu sehr auf ein optisch ansprechendes Frontend konzentriert, während man die wichtige Backend-Logistik vernachlässigt. Eine beeindruckende Benutzeroberfläche mag Kund:innen anlocken, aber wenn die Backend-Prozesse chaotisch sind, führt dies zu Problemen bei der Abwicklung und zur Unzufriedenheit der Kundschaft. Ausgewogenheit ist der Schlüssel. Und denken Sie daran, dass 53 % aller Kund:innen sagen, dass das Erlebnis nach dem Kauf der wichtigste Teil ihrer Customer Journey ist (parcelLab). Mit composable architecture können Sie sicherstellen, dass Sie die Lösung wählen, die für Ihren speziellen Anwendungsfall geeignet ist. So bauen Sie eine flexible, effiziente Architektur auf, die mit einem hübschen Frontend mithalten kann.

Trägheit

Trägheit zeigt sich, wenn Einzelhändler an einem veralteten OMS festhalten und einen völligen Mangel an Innovation an den Tag legen. In einem sich schnell verändernden Markt kann Trägheit zu Stagnation und Verlust der Wettbewerbsfähigkeit führen. Regelmäßige Aktualisierungen Ihres OMS und die Einführung neuer Technologien sind unerlässlich, um den Anschluss nicht zu verlieren. So können Einzelhändler das Beste aus ihrem OMS herausholen. 

Neid

Neid veranlasst Einzelhändler dazu, sich auf die Konkurrenz zu fixieren. Das führt zu reaktiven und oft fehlgeleiteten Expansionsstrategien. Andere zu imitieren, ohne die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen, kann Ineffizienz und Ressourcenverschwendung bedingen. Was für andere funktioniert, muss nicht automatisch auch für Sie gelten. Konzentrieren Sie sich auf Ihre individuellen Anforderungen und Stärken, um eine wettbewerbsfähige und kohärente OMS-Strategie zu entwickeln.

Völlerei

Völlerei im Order Management bedeutet, dass zu viele Bestände eingekauft werden, ohne dass alle Lagermöglichkeiten, wie z. B. Warenhäuser und Filialen, effizient genutzt werden. Dies kann zu logistischen Herausforderungen und finanziellen Belastungen führen. Ein effizienter Bestandsausgleich durch Ship-from-store und intelligentes Order Routing hilft, den Lagerumschlag zu erhöhen und ermöglicht eine ausgewogene Verteilung der Bestände. Ein intelligentes Order Management und eine strategische Verteilung können dazu beitragen, Verschwendung zu vermeiden und die Ressourcennutzung zu optimieren.

Zorn

Zorn entsteht, wenn die Einführung eines neuen OMS aufgrund von schlechtem Change Management, Ungeduld und mangelndem Vertrauen nach hinten losgeht. Übereilte Entscheidungen und unzureichende Planung können zu internem Chaos und Unzufriedenheit der Mitarbeitenden führen. Es ist von entscheidender Bedeutung, Zeit in ein angemessenes Change Management und den Aufbau von Vertrauen bei den Mitarbeitenden zu investieren. Wenn interne Prozesse schieflaufen, wirkt sich das negativ auf das Serviceniveau aus und führt zu Problemen wie verspäteten Lieferungen und vergriffenen Beständen. Dies beeinflusst die Kund:innenzufriedenheit aus und führt zu Kund:innenabwanderung. 

Wenn Sie diese sieben Todsünden vermeiden, können Sie Ihr Order Management optimieren, die Effizienz steigern, die Kund:innenzufriedenheit erhöhen und den Geschäftserfolg fördern. Der erste Schritt auf dem Weg zu einem intelligenten, skalierbaren und kund:innenorientierten OMS ist das Erkennen und Beseitigen dieser Fallstricke. Unser Distributed Order Management System (DOMS) zum Beispiel hilft Ihnen, diese Sünden zu vermeiden und sowohl die Kund:innenzufriedenheit als auch die Rentabilität zu steigern und die Auslastung zu optimieren.  Lassen Sie nicht zu, dass diese Sünden Ihren Einzelhandelsbetrieb untergraben!

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